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#14 Six Flags New England

Ich persönlich kenne den Namen „Six Flags“ aus meinem aller liebsten Computerspiel, als ich noch etwas kleiner war: „Roller Coaster Tycoon“! In diesem Computerspiel (natürlich total verpixelt) muss man einen Freizeitpark aufbauen und auch z. B. Hausmeister und Putzkräfte einstellen. Man hat ein Ziel, welches man nach einer gewisser Zeit erreichen muss. (z. B. 500.000 Gäste und einen Umsatz von 1.000.000€ nach 4 Jahren). In die Bewertung der Gäste zählt auch mit rein, wie sauber der Park ist. Und wenn die Putzkräfte dann manchmal überfordert waren, musste man diese zu den Stellen bringen, an denen die Gäste nach einer Achterbahn hin gespien haben. Super lustig. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich war das erste Mal in meinem Leben in einem echten „Six Flags“ Freizeitpark und habe mich schon super auf den Tag gefreut, weil ich Freizeitparks sowieso sehr sehr doll mag!

Lennart, ein anderer Teilnehmer aus Vermont, hat mich über das Wochenende besucht und ist mit mir hingegangen. Theoretisch war das ein Ausflug von meinem College aus, weshalb ich nur 10$ (inklusive Abendessen!!!!) zahlen musste, jedoch musste man nicht die ganze Zeit mit den Mitstudierenden mitlaufen und deshalb habe ich kurzerhand Lennart gefragt, ob er auch kommen mag. Lennart musste mit Parkgebühren über 90$ zahlen. Ein Schnäppchen gegenüber einem Ausflug ins Disney Land in Kalifornien (160$ pro Tag – OHNE Parken).

Nach einer 2-stündigen Autofahrt nach Agawam, MA, sind Lennart und ich beim Fright Fest im Sixflags angekommen. Da Halloween sehr nah war, war der ganze Park spooky geschmückt und es gab auch Haunted Zonen und Haunted Houses, wo maskierte rumliefen, um dich zu erschrecken. HAMMER!

Ich habe den Tag sehr genossen, auch wenn jeder Freizeitpark bei schönem Wetter langes Anstehen mit sich zieht, konnten Lennart und ich endlich mal wieder Deutsch reden. Ohne ständiges Übersetzen im Kopf redet es sich viel leichter 😀

Als kleinen Tipp für zukünftige Gäste im Six Flags New England: Sucht immer nach einer Single Rider Line. Man steht viel kürzer an! (z. B. 5 Minuten, anstatt 1 Stunde in der normalen Schlange). Man kann zwar nicht neben den gewünschten Personen sitzen, aber man sieht sich doch während der Fahrt eh nicht? Lennart und ich konnten deshalb innerhalb von 20 Minuten die Achterbahn „Batman“ 4 Mal fahren!!! Während die anderen über 1 Stunde in der normalen Schlange anstanden.
Nächster Tipp: Die haunted houses haben für den Abend 30$ extra gekostet. Da jedoch die Schlangen dafür ultra lange sind, schafft man nicht mehr als 1 oder 2 Häuser anzuschauen. Und dann sind sie zwar ganz gut gemacht, aber leider keine 30$ wert. Da waren die Menschen, die im Park rumliefen und einfach mal so rum geschrien haben viel gruseliger.

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