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#27 Zwischenseminar in Washington D.C.

Das Zwischenseminar in Washington D.C. war umwickelt mit zwei weiteren Ausflügen, die ich auch in diesen Blogbeitrag mit reinhaue 🙂 Das Wochenende vor Washington D.C. verbrachte ich mit 3 anderen Teilnehmern bei meiner Tante in Richmond, Virginia. Das Wochenende nach dem Zwischenseminar verbrachten einige Teilnehmer in Philadelphia, Pennsylvania.

Richmond, Virginia (28.02. – 01.03.2020)

Freitag
Am Freitagabend nach meiner Arbeit in der Preschool stieg ich in den Flieger, um endlich wieder meine Tante in Richmond zu besuchen. Sie holte mich vom Flughafen ab und wir fuhren nur noch nach Hause und ich bewohnte mein mittlerweile schon fast eigenes Zimmer. 😀

Samstag
Am nächsten Morgen überließ sie mir ihr Auto und ich holte drei andere Teilnehmer des PPP vom Flughafen ab. Janine, Lukas und Isabelle. Zu viert aßen wir erst einmal bei einem Italiener in der Nähe des Flughafens, um unsere Sightseeing-Tour in Richmond zu starten. Richmond ist die Hauptstadt des Staates Virginia. Deshalb steht dort u.a. auch das State Capitol, das wir uns von innen wie auch von außen ansahen. Ansonsten machten wir die typischen Sightseeing-Stops bei historischen Statuen, von denen nur Lukas den Hintergrund kannte. Ein Bild wurde trotzdem von allem geschossen. Am Abend liefen wir noch den Canal Walk entlang. Durch Richmond verläuft ein kleiner Kanal, der an einer wunderschönen Brücke über den James River endet. Der Sonnenuntergang auf dieser Brücke war gar nicht eingeplant, aber atemberaubend! Da hatten wir wohl das richtige Timing. Am Abend ging es für uns noch in eine Bar, in der man sein Bier selbt zapfen konnte. Janine und ich probierten alle 50 Bier und mussten bei ca. 3/4 würgen. Die Amis meinen es immer besonders gut auch Beeren, Cafe oder Kakao in ihre Biere zu mixen. Eines der Biere hieß Monkey Beer und schmeckte wie Affenscheiße 🙂 Mega eklig!

Sonntag
Am Sonntag gingen wir mit der ganzen Familie in einem Diner frühstücken, in dem meine Tante arbeitet. VORZÜGLICHES ESSEN <3 Still in love with american breakfast!
Danach verabschiedeten wir uns von der Familie und fuhren nur mit meiner Tante Crystal nach Harrisonbourg, Virginia. Dort hat meine Tante studiert und dort lebte auch ein anderer Teilnehmer, der kurzerhand für unsere nächste Schlafstätte gesorgt hatte. Wir sahen uns zusammen das College an und verabschiedeten uns anschließend von meiner Tante. Nachdem wir unsere Koffer in das sehr rustikale Haus von Justus reingeschleppt haben, sind wir nach einem Abendessen noch auf ein Konzert gegangen, welches sich Bernie’s Bands nannte. Bands treten auf und Bernie (einer der demokratischen Kandidaten) sponsort den Abend und man kommt daher auch Flyern oder Wahlansprachen aus dem Weg.

Washington D.C. (02.03. – 06.03.2020)

Montag
Am Montag ging es dann mit Sack und Pack und einem vollen Auto nach Washington D.C., wo wir alle anderen Teilnehmer wieder trafen. Dieser Tag war lediglich der Tag des Ankommens und wir trafen uns nur, zusammen um Abendzuessen und das Programm für die kommende Woche zu besprechen.

Die Woche in Washington D.C.
Generell hatten wir viele Meetings in einem Restaurant, in dem es viele Informationen über die kommenden Stationen des PPP gab. Zum Beispiel: „wie läuft das überhaupt mit den Steuern ab?“. Dieses Thema war dann doch gar nicht so kompliziert, weil uns vom Programm ein Steuerprogramm gezahlt wird, in dem man nur stur einige Zahlen eintragen musste und paar Fragen beantwortet hat und schwups war auch das erledigt.
Für alle Teilnehmer nach mir: ich habe bei Massachusetts Taxes ca. 102$ zurück bekommen und bei den Federal Taxes bekomme ich noch ca 117$ zurück. Ich habe aber auch in 2019 gearbeitet. Teilnehmer, die nicht gearbeitet haben, mussten weder zahlen noch haben was zurück bekommen 🙂
Dann hieß es auch natürlich wieder Sightseeing. Alle Monuments und Staatsgebäude sind in Washington D.C. an einer gaaaaanz langen Straße so ziemlich alle hintereinander gereiht. Da liefen wir also entlang und machten unsere Fotos von diesen atemberaubenden riesigen Gebäuden und Statuen.
An einigen Abendenden hatten wir Freizeit, sodass wir einmal in Virginia Line-Dancen waren in einer Country-Bar, einmal bei einem Open Mic Event waren, bei dem jeder Zuschauer auf die Bühne durfte und etwas beitragen durfte und einen Abend waren wir natürlich auch feiern 🙂
Des Weiteren waren wir einen Tag lang in der Deutschen Botschaft in der Nähe von Washington D.C. Da haben wir uns gleich wieder Zuhause gefühlt mit den ganzen deutschen Flaggen um uns herum. (um genau zu sein eine einzige am Eingang).

Freitag
Am Freitag ging es nach einem kurzen Steuer-Seminar und Bagel-Frühstück dann direkt in den Bus nach Philadelphia. Der uns irgendwie nichts gekostet hat, da uns der Ticketpreis einfach wieder zurücküberwiesen wurde. Auch nicht schlecht 🙂

Philadelphia, Pennsylvania (06.03. – 08.03.2020)

Angekommen in Philadelphia wurde ich und Lukas von Lukas Cousin abgeholt. Dieser spricht deutsch, da seine Mutter (also Lukas Tante) aus Deutschland kommt, aber einen Amerikaner geheiratet hat und dort auch blieb 🙂 Am Abend wurden wir von der ganzen Familie zum Essen eingeladen und wir durften unser Zimmer bei Lukas Cousin beziehen.

Samstag
Am Samstag hieß es für uns wieder Sightseeing. Lukas und ich nahmen den Zug nach Philadelphia und haben uns dort mit den anderen Teilnehmern getroffen. Dort haben wir die wichtigsten Sightseeing-Punkte abgeklopft (inkl. Softpretzel, Philly-Cheese-Steak-Sandwich und Liberty Bell). Am Abend genossen wir noch einen Cocktail in der Cheese-Cake-Factory und verabschiedeten uns von den anderen Teilnehmern bis voerst 22. Juli (eigentlicher Rückflugtag :-/).

Sonntag
An diesem Tag gab es mein kleines aber feines Highlight dieses Ausflugs: Ein typisch deutsches Frühstück! Mit Brezeln, Leberwurst und echten Semmeln 🙂 🙂 🙂 wenn ich gewusst hätte, dass ich das in ca. einer Woche wieder bekomme und zwar in Deutschland wäre es nicht sowas besonderes gewesen… Und dann war unsere volle Woche auch schon wieder vorbei. Ich flog zurück nach Boston und fing Montag wieder an zu arbeiten. Dass dies jedoch meine letzte Arbeitswoche werden sollte, hätte ich nicht geahnt 🙁

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