#30 Es war einmal ein Auto

#30 Es war einmal ein Auto

Hallihallo!

Ich will es kurz machen: Meine Auto ist tot. Elektrischer Totalschaden, mein BMW ist jetzt weniger Wert als die Bremsen, die ich vor Weihnachten habe einbauen lassen. Was soll ich dazu sagen, schön ist anders. Der Mann dem die Werkstatt gehört war eine Woche krank und ich schon zwei Wochen ohne Auto. Nach zweieinhalb Wochen und kam dann die Nachricht. Ich habe mein Auto bei Brian (Werkstattmann) am Mittwoch darauf abgeholt. Um mal zu veranschaulichen in welchem Zustand das gute Stück ist:
Es gibt keine Anzeige bei der Drehzahl oder Benzinverbrauch, der Tacho zeigt zu viel an, Blinken tut das Auto zwar und das Licht geht auch noch, aber angezeigt wird das auch nicht mehr. Dazu kam auch, dass mein Kofferraum manchmal einfach nicht aufgehen wollte. Kaum aufgedrückt hat sich die Klappe auch wieder von slebst verschlossen. Ach ja und schalten tut das Auto nicht mehr so wirklich. Dritter und vierter Gang, mehr nicht.

Ohne Auto ist es in den USA ziemlich anstrengend bis unmöglich von A nach B zu kommen. Wir haben hier auch keine Bürgersteig und erst Recht keinen Anschluss an das Bussystem. Zum Bus müsste ich mit dem Auto fahren. Das Ganze ist weniger spaßig, aber morgen früh geht es für mich nach Washington D.C. und da brauche ich eigentlich kein Auto. Metro sei Dank! 🙂

Zuerst war der Plan, dass ich mit dem Auto fahre, aber jetzt geht es morgen früh um 5 Uhr morgens Richtung Flughafen. Ich werde bei Nora und Mike in Fairfax, Virgina leben. Mike arbeitet für Cultural Vistas und Nora kann mich morgens mit zur nächsten Metrostation nehmen. Die beiden haben zwei Hunde auf die ich mich schon riesig freue!

Ich war eben mit Andy noch einkaufen und packe gerade noch meine restlichen Sachen zusammen. Wahnsinn, was man für sieben Wochen alles einpackt! Der große Koffer ist voll und steht bereit und ich muss zugeben, dass langsam die Aufregung steigt. Ich komme gegen 9 Uhr Morgens in Washington D.C. an und kann so in Ruhe bei meiner neuen Gastfamilie ankommen. Abends geht es dann zum Wilkommensdinner, wo ich Caro, Felix, Niko, Benedikt und Max wiedersehen werden. Die Gastfamilien sind natürlich auch dabei. Caro und Benedikt hatte ich in Nashville wieder gesehen, aber Felix und Niko habe ich seit New York nicht mehr gesehen. Bei 75 Leuten kann man manchmal auch den Überblick verlieren wer gerade wo ist und was denn alle gerade machen.

Für viele geht es in den Berufsalltag, in das zweite Semester oder noch auf Jobsuche. Ich selber habe auch noch keine Job für nach Washington. Das wollte ich eigentlich von meiner Liste gestrichen haben, hat aber leider noch nicht geklappt. Ich freue mich jedenfalls sehr auf das Praktikum meines Lebens (jetzt nicht übertrieben) in Washington D.C.!

Das war es auch schon von mir für heute, ich packe noch meine restlichen Sachen und genieße meinen letzten Abend in Cincinnati mit Andy.

Über meine Zeit im Captiol werde ich Euch hier natürlich auf dem Laufenden halten, in meiner Story auf Instagram wird es sicherlich auch was zu sehen geben!

Bis dahin,

Eure Hannah

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