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PETIT LE MANS

Am Freitagmorgen am 11.October.2019 Um 1 Uhr ging es mit meinem Gastvater zu einem Autorennen nahe Atlanta. Wir starteten gut bepackt mit Essen und Trinken unsere Tour. Es ging 520 Meilen (ca. 840km) Richtung Südosten. Wir kamen mit zwei Pausen und ein bisschen Verkehr Um 11 Uhr an, Atlanta ist allerdings eine Stunde voraus, somit sind wir nach Illinois Zeit Um 10 Uhr angekommen.

Cadillac Prototype

Für das Autorennen haben wir die Tickets vor Ort gekauft und mussten zum Glück nicht anstehen. Bei den vorbestellten Tickets war die Warteschlange ziemlich lang. Danach konnten wir das Gelände zum Autorennen der Petit Le Mans betreten.Die Petit Le Mans ist ein Ableger von Le Mans in Frankreich. Das 24 Stunden Rennen ist auf 10 Stunden gekürzt, es fahren aber fast die gleichen Rennwagen.

Freitag stand das Qualifying  und diverse kleine Rennen an und wir konnten die Boxengasse betreten. Es war für mich das erste Rennen und es war sehr interessant,  so nah an den ganzen Fahrzeugen und Fahrern zu sein. Wir schauten uns die Strecke an und liefen zu diversen Ständen von Mercedes, BMW, Cadillac, Chevrolet, Acura etc. Für meinen Host Vater und mich war es klasse die verschiedenen Autos zu sehen, da wir beide große Autos Fans sind. Nach einem langen Tag ging es zum Hotel und wir ruhten uns für das richtige Rennen am Samstag aus. 

New Corvette Race Car

Pre-Race

Der offizielle Renntag

Samstagmorgen ging es dann erstmal zum Waffel House frühstücken und danach zur Rennstrecke. Das Verkehrsaufkommen zur Petit Le Mans war recht hoch aber wir kamen doch gut durch. Das Rennen startete um 12:05 Uhr somit hatten wir noch drei Stunden Zeit, um einen guten Platz zu finden und uns die Aufwärm- runden anzuschauen.

Kurz vor dem Rennstart kam dann das erste Highlight, die neue Corvette fuhr als Rennwagenversion zum ersten Mal auf einer Rennstrecke vor der Öffentlichkeit. Der Sound war anders zur jetzigen Corvette, aber doch ziemlich laut, was typisch für die Corvette ist.

Die Rennwagen

Im Anschluss startete das zehn Stunden Rennen und wir verfolgten es an verschiedenen Plätzen nahe der Rennstrecke. Wir sahen zum Beispiel direkt vor uns einen Rennwagen, der von der Strecke abkam und nicht mehr fahren konnte. Dem Fahrer ist nichts passiert, aber es dauerte ca. 10 Minuten bis das Auto geborgen und alles wieder sauber war.

Nach zwei Stunden konnte ich dann auch am Sound erkennen welches Rennauto gleich kommt. Es war aber auch interessant zu sehen wie die Leute an der Strecke in ihren Wohnmobilen, Wohnwagen oder Zelten campen. Von einem 1 Million Dollar Wohnmobil bis zu einem 20 Dollar Zelt war alles dabei. Von einem Pick up bis hin zu Sportwagen wie Ford GT oder Lamborghini war alles vertreten. Faszinierend wie viele Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Lebensumständen zum Rennen kamen.

Das Rennen bei Nacht

Mittlerweile war es dunkel geworden und es wurde noch mal mit einigen kleinen Unfällen interessant, da dadurch wieder neue Chancen für die Rennfahrer entstanden. Das Rennen wurde von Cadillac in einem Prototyp gewonnen und da es das letzte Rennen war wurde auch der Sieger des Jahres 2019 verkündet. Es war das Team Porsche, die sowohl Team und Rennfahrer Sieger geworden sind. Wir sahen ein atemberaubendes Feuerwerk und noch ein paar Burnouts. Für uns war es ein erfolgreicher Tag und waren gegen Mitternacht wieder im Hotel.

Rückreise nach Olney, IL

Der nächste Tag galt dann der Rückreise. Vorab sind wir aber noch nach Chattanooga zu Volkswagen gefahren,  um zu sehen wo ich ab Januar arbeiten werde. Wir konnten dadurch noch ein paar super schöne Strecken durch die Wälder von Georgia und Tennessee fahren. Mit ein paar Zwischenstopps sind wir Abends um halb acht wieder in Olney, Illinois angekommen. Insgesamt sind wir am Wochenende 1100 Meilen (1770km) gefahren und sind in fünf Staaten gefahren.

Bis dahin Euer

Moritz

Official Video

Ein Kommentar

  • Klaus

    Hallo Moritz, das ist schon eine Sache so ein Rennen.
    Finde es toll das Dein Gastgeber mit Dir dort hingefahren ist.
    Viel Spaß weiterhin im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich ziehe am 8/9.11. ins Allgäu.
    Dann fängt das Ruheständler leben an.

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